Digitales Lernen

Digitales Lernen in Deutschland – 3 Tipps für Eltern

Digitales Lernen in Deutschland betrifft Eltern. Es ist nicht Sache der Schule, zumindest nicht an erster Stelle. Wenn Erstklässler bereits stolze Smartphone-Besitzer sind, kann man nicht von ‘Gruppenzwang’ reden – davon, dass das eigene Kind innerhalb einer Gruppe ‘außen vor’ wäre, wenn die anderen über Messenger mit dem eigenen Smartphones chatten. Manchmal kommen einem als Lehrerin Dinge zu Ohren, die nur verwundern lassen, denn Messenger haben Altersgrenzen…

Über ein hilfreiches Netzwerk als Gegentrend sowie wenige Medientipps für jüngere Schüler soll es in diesem Beitrag gehen.

Smartphones erst ab 14 Jahren nutzen – Elterninitiative

Der deutsche Verein Smarter Start ab 14 e.V. setzt sich dafür ein, dass Kinder frühestens ab 14 ein Smartphone benutzen. Er wurde von Eltern 2019 gegründet, agiert bundesweit und wurde ausführlich im Hamburger Abendblatt vom 4.Juni 2021 vorgestellt. Hier gibt’s den Podcast.

Prämierte deutsche Lernsoftware für Kinder & mehr

Der Kindersoftwarepreis TommiKinder bewerten Software. Jährlich wird wertvolle Lernsoftware durch TOMMI nominiert. Unter 40 Vorschlägen werden in ca. 20 Bibliotheken bundesweit Tools durch Kinder getestet. Es sind z.B. PC-Spiele, Konsolenspiele, Apps oder auch elektronisches Spielzeug dabei. Seit 2002 wird der Softwarepreis verliehen und die Sieger werden auf der Frankfurter Buchmesse bekanntgegeben. Wer also qualitativ hochwertiges Lernsoftware sucht, ist gut beraten, sich die Gewinner und Podestplätze vergangener Jahre anzuschauen. Die Kategorien sind vielseitig: von Schach über Sprachen, von Tiere über Transport bis hin zu Knobel- und Krimithemen. Aus der bunten Liste ist bestimmt eine gute Idee für den Sohnemann oder die Tochter dabei. Hier ein Tipp zu einem ähnlichen Artikel zu Buchgeschenken für Grundschüler.

SIN-Studio im Netz e.V. vergibt nicht nur den Pädagogischen Interaktiv-Preis Pädi. Sie bieten auch Referententätigkeit und Webinare an, die zur Mediennutzung aufklären sollen. Alle Infos über die Website. Dort finden Eltern und Pädagogen viele Tipps zum Medieneinsatz bei Kindern, Mediencamps & Medienwochen, auch zu Neuigkeiten zu Social Media usw. Insbesondere eine App namens KABU soll Kindern alle wichtigen Infos zur sicheren Mediennutzung an die Hand geben. Der Verein stellt sie seit 2017 kostenlos in den zwei kommerziellen App-Stores zur Verfügung, leider nicht auf F-Droid. Hier gibt es auch einen eingebetteten Trailer, der die App vorstellt.

Digitales Lernen – deutschsprachige Suchmaschinen für Kinder

Suchmaschinen – speziell für Kinder – sollten die einzige Option sein, die Eltern ihren Kindern erlauben. Manchmal helfen dabei voreingestellte Lesezeichen. Auch ein Familienfilter kann sinnvoll sein. Vielen Eltern ist nicht bewusst, dass es häufig lediglich zwei Clicks braucht, bis Kinder auf Seiten mit Inhalten ‘nur für Erwachsene’ landen. Kindersuchmaschinen sollen unter anderem davor bewahren. Aber sie wollen auch den angebotenen Inhalt auf das reduzieren, wonach Kinder suchen. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland erklärt genauer, was das Besondere bei Kindersuchmaschinen ist – in Kürze, dass sie einen Jugendfilter integrieren, der aber auch keinen 100%-igen Schutz vor nicht jugendfreien Inhalten bietet.

Die folgenden Listen sind eine Auswahl von Suchmaschinen für Kinder – zunächst die erste Wahl ohne Cookie-Tracking und ohne Werbung*

Zweite Wahl sind die Websites mit Cookie-Tracking bzw. Werbung*

  • Helles Köpfchen – mit einem Click kann man alle ablehnen; leider ist jedoch der „Cookies-akzeptieren“-Button farbig hervorgehoben und nicht der andere
  • Kindex-Suchmaschine – zwar ohne Cookie-Tracking, aber mit Werbebannern in der Seitenleiste sowie nicht rein aufs Suchen beschränkten Inhalten, sondern durch Informationsangebote unter dem Suchfenster überfrachtet

*Angaben ohne Gewähr

Wenn Sie weitere ‘kinderfreundliche’ Suchmaschinen kennen, geben Sie Ihre Infos gern übers Kontaktformular weiter, so dass die Liste gegebenenfalls erweitert werden kann.

Tipp. Ähnliche Absätze bzw. Beiträge finden Sie hier:

Digitales Lernen in Deutschland – Lernen die Kinder mehr oder die Eltern?

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